MRT-kompatibler Kontrastmittelinjektor

EmpowerMR®

Hydraulischer MRT-Injektor

Mit anderen Mitteln

Spezielle Umgebungen erfordern besondere Lösungen. Und die Magnetresonanztomographie (MRT) schafft eine sehr spezielle Umgebung für Kontrastmittelinjektoren – wegen der hohen elektromagnetischen Feldstärken. Und damals auch wegen der Patente des Marktführers.

Unser Kunde, die E-Z-EM in New York, hatte schon Kontrastmittelinjektoren für die Computertomographie im Programm. Jetzt wollte er sein Geschäftsfeld auf MRT ausweiten.
Gemeinsam haben wir einen Weg gefunden, sowohl, die das Magnetfeld als auch die Patente umgehen: indem wir Elektronen durch Öl ausgetauscht haben.

"BYTEC ist ein kompetenter Life-Cycle-Partner für Medizinprodukte. Von der Konzeptskizze über die Produktentwicklung bis zur Markteinführung hat es nur zwei Jahren gedauert. Und bis heute ist der Injektor von EmpowerMR® eine zuverlässige Plattform für die MRT-Bildgebung."

Bob Williams
Vorstandsvorsitzender IVMatters, Inc.
(davor Geschäftsführer E-Z-EM, Bracco & ACIST Companies)

Ein genialer Coup in fünf Akten

Die Herausforderung

Die Motoren herkömmlicher Kontrastmittelinjektoren haben wie alle Motoren ein Magnetfeld. Und das verändert das MRT-Bild des Patienten. Die MRT wiederum stört durch sein starkes Magnetfeld die Elektronik im Kontrastmittelinjektor, was zu fehlerhafter Abgabe von Kontrastmittel führen kann.
Um das zu vermeiden, schirmte der Wettbewerber den Motor und die Elektronik durch Metallplatten ab. Unter anderem darauf hatte er ein Patent. Der Abschirmungseffekt hält aber nicht unbegrenzt. Bei MRT-Feldstärken über 4 Tesla, die ein präziseres Bild liefern, ist er sogar wirkungslos.

Die Lösung

Statt eines herkömmlichen Motors haben wir einen hydraulischen Antrieb entwickelt. Er funktioniert mit Öldruck und erzeugt kein Magnetfeld – eine Weltneuheit im Bereich der MRT-Injektoren.
Parallel dazu haben wir eine Elektronik entwickelt, die die MRT nicht stört, weil die Platine keine Störsignale abstrahlt. Damit funktionierte das Gerät als erstes auch bei hohen Feldstärken bis zu 9,4 Tesla.

Die Zweifel

Die Anwälte des Kunden hatten erhebliche Zweifel daran, ob unser Konzept an den bestehenden Patenten vorbeikommt. Nach dreitägiger Verhandlung war aber klar: es kommt vorbei. Jetzt bezweifelte der Kunde aber, dass das Gerät überhaupt funktionierte. Schließlich war noch nie eines gebaut worden.

Der Beweis

Innerhalb von 3 Monaten haben wir mit handelsüblichen Mitteln einen Proof of Concept aufgebaut, der die Funktion zeigte. Dieses Gerät war natürlich noch groß wie ein Kühlschrank. Jetzt kamen allerdings unserem Kunden Zweifel, ob das Gerät wie versprochen auf PC-Größe würde schrumpfen können.
Diesen letzten Beweis haben wir innerhalb von 18 Monaten geliefert: das komplette System inklusive CE- und FDA-Zulassung.

Das Happy End

Der EmpowerMR® funktionierte. Und zwar so gut, dass der weltgrößte Kontrastmittelhersteller, Bracco, gleich das ganze Unternehmen kaufte, um sich die Rechte an dem Gerät zu sichern.
Seitdem ist das Gerät weltweit und überall im Einsatz, bis vor kurzem ohne eine einzige Änderung vom Originalentwurf. Ein Redesign war erst kürzlich – nach 10 Jahren – durch Abkündigung einiger Bauteile nötig. Und bis heute ist das Gerät das einzige nach dem benannten Prinzip.

Referenzen

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