Stell Dich bitte kurz vor.
Ich heiße Jennifer Przybylski und arbeite seit 2023 als Projektleiterin in der Entwicklung bei BYTEC.
Dabei plane und koordiniere ich die Gewerke Mechanik, Hardware, Software und das Systems Engineering zur Bearbeitung der Entwicklungsprojekte von der Zieldefinition bis zum Abschluss und bin in direkter Kommunikation mit dem Kunden.
Wie/Warum bist du zur Medizintechnik gekommen?
Durch mein Studium. Das ist einmal Konstruktion und Entwicklung im Bachelor und Kunstoff- und Textiltechnik im Master. Dadurch habe ich einen Einblick bekommen, wie innovativ die Lösungen in der Medizintechnik sein können bzw. sind. Das hat man in anderen Bereichen nicht so stark, was ich schon immer sehr spannend fand. Das die Produkte einen Mehrwert für die Patienten bringen, kommt dann noch dazu.
Was ist die größte Herausforderung bei deiner Arbeit?
Da musste ich nicht lange überlegen. Das ist definitiv den Informationsfluss sicherzustellen. Ich bin als Projektleiterin die zentrale Sammelstelle für interne Informationen, aber auch für Informationen, die von Kunden- und Lieferantenseite kommen. Da immer zu gewährleisten, dass alle gleichermaßen informiert sind, ist schon manchmal ein Spagat.
Welche Herausforderungen siehst du für die Zukunft?
Immer kürzere Entwicklungszeiten auf jeden Fall. Dabei aber trotzdem qualitativ zufriedenstellende Produkte herzustellen, die später auch für einen attraktiven Preis auf den Markt kommen, wird bei den steigenden Preisen und den Lieferengpässen bei den Hardwarekomponenten nicht einfacher.
Welche aufkommenden Technologien im Bereich der Medizintechnologie findest Du besonders spannend?
Die Einbindung von KI ist schon recht spannend, aber da muss man auch sehr vorsichtig sein bzw. es sehr gezielt einsetzen, bevor sich jeder selbst therapieren möchte.
Wenn du selbst entscheiden könntest, was für ein Produkt würdest du entwickeln/bauen?
Die Optimierung der Geräte in der Krebstherapie, wie z.B. bei Bestrahlung von Lungentumoren ist ein interessantes Thema. Dort werden adaptive Algorithmen entwickelt, sodass das Gerät den Tumor aufgrund der Körperbewegungen beim Atmen auch gezielt nachgehen und diese treffen kann. In diesem Bereich die Weiterentwicklung fände ich sehr spannend.
Wenn du eine Superkraft haben könntest, welche wäre das und warum?
Wenn man sich etwas aussuchen muss, hat man da die Qual der Wahl. Wenn ich mir aber etwas aussuchen müsste, was mir im Alltag weiterhilft, dann wäre es die Fähigkeit ,nicht aneinander vorbeizureden, das würde mir in Meetings aber manchmal auch privat auf jeden Fall helfen und sehr viele Runden ersparen. Man denkt immer, man hätte sich deutlich ausgedrückt, aber man dreht immer ein paar Runden.
Was magst Du am meisten an Deinem Job?
Auf weißem Papier zu starten und nicht den Alltag damit zu verbringen, dieselben Produkte in minimal abgeänderten Varianten zu entwickeln - das wäre für mich der Tod. Die alltägliche Abwechslung auf jeden Fall. Für einen Projektleiter ist kein Tag wieder der andere und alles andere als eintönig. Ich bin jetzt seit etwas über 2 Jahren bei der BYTEC und die sind wirklich verflogen.
Was macht BYTEC zu einem guten Arbeitgeber?
Hier herrscht anders als bei großen Konzernen eine sehr familiäre Atmosphäre. Das finde ich sehr schön. Man hat hier an vielen Stellen die Möglichkeit, sich einzubringen und auch alltägliche Prozesse zu gestalten. Man begleitet hier ein Projekt vom Entwicklungsbeginn bis hin zur Produktion. Das hat man so nicht in vielen Unternehmen.
Was macht dich stolz, Teil unseres Teams zu sein?
Die BYTEC hält nicht starr an der Denkweise fest, dass etwas schon immer so gemacht wurde. Denn wenn man immer noch alles machen würde wie früher, hätten wir noch eckige Räder.
Wie würdest du unser Team in drei Worten beschreiben?
Neugierig, kreativ und gewissenhaft.
Es wird immer versucht, mehr zu bedenken, als der Anwender später braucht.